Wie kann der Wandel von Kirchengebäuden aktiv gestaltet werden? Am Dienstag, 26. Mai 2026, um 19 Uhr stellt Baukultur NRW in der Lutherkirche in Solingen den neuen Leitfaden „Kirchenräume neu denken – Ein Leitfaden für Kommunen, Gemeinden und Engagierte“ vor. In der Veranstaltung „Kirchen neu denken – eine kommunale Aufgabe?“ diskutieren Fachleute aus Kommune, Kirche und Denkmalpflege gemeinsam mit Baukultur NRW über die zukünftige Nutzung von Kirchen sowie die Rolle der Kommunen in Transformationsprozessen.
Der neue Leitfaden von Baukultur NRW
Immer mehr Kirchen verlieren ihre ursprüngliche Funktion, bleiben jedoch prägende Orte im Stadtbild und im gesellschaftlichen Leben. Der neue Leitfaden von Baukultur NRW versteht Kirchenräume als wertvolle Ressourcen und bietet praxisorientierte Unterstützung für Kommunen, Kirchengemeinden und zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Er zeigt Wege auf, wie Umnutzungsprozesse angestoßen, begleitet und langfristig tragfähig gestaltet werden können.
Nach einer Begrüßung und einem Impuls von Felix Hemmers (Baukultur NRW), der Beispiele gelungener Kirchentransformationen sowie zentrale Leitlinien des Leitfadens vorstellt, diskutieren Vertreter*innen aus Stadtentwicklung, Kirche, Denkmalpflege und Wissenschaft über Herausforderungen und Perspektiven. An der Gesprächsrunde beteiligen sich unter anderem Timo Munzinger (Deutscher Städtetag), Prof. Barbara Welzel (TU Dortmund) und Peter Köddermann (Baukultur NRW). Weitere Gäste aus Praxis und Verwaltung sind angefragt.
Im Anschluss wird das Gespräch für das Publikum geöffnet. Die Veranstaltung lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Ansätze für den zukünftigen Umgang mit Kirchengebäuden zu entwickeln.
Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven des Wandels
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven des Wandels“ des Museums der Baukultur NRW, die von 8. Mai bis 6. Juni 2026 in der Lutherkirche in Solingen zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt anhand von Beispielen und Stimmen aus der Praxis, wie Kirchen im Wandel zu neuen Orten der Nutzung werden.
