Die Veranstaltungshalle für die Zukunftsarena von Baukultur NRW auf dem 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik.
Die Veranstaltungshalle für die Zukunftsarena von Baukultur NRW auf dem 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik. Foto: © Stadt Bergisch Gladbach, Julia Holland

Kreisläufe des
Bauens in der Praxis
Umsetzungsangebote für Kommunen

Baukultur NRW veranstaltet im Rahmen des 19. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik eine „Zukunftsarena“ zum Thema zirkuläres Bauen für Städte und Gemeinden. Sie findet statt am Mittwoch, 16. September 2026 von 9 bis 12 Uhr auf dem Zanders-Areal in Bergisch Gladbach.

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lädt von 14. bis 16. September 2026 zum 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik (NSP) nach Köln ein – gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Der Kongress steht unter dem Motto „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“ und wird im Kölner Palladium und an weiteren Orten stattfinden. Das Programm findet sich hier.

Baukultur NRW richtet auf dem NSP eine der „Zukunftsarenen“ aus. Am Mittwoch, 16.9.2026, findet in Bergisch Gladbach auf dem Zanders-Areal die Arena zum Thema „Kreisläufe des Bauens in der Praxis – Umsetzungsangebote für Kommunen“ statt (Anmeldung über die NSP-Kongress-Website).

Foto: © Stadt Bergisch Gladbach, Rolf Wessel
Foto: © Stadt Bergisch Gladbach, Rolf Wessel
Die Wertschätzung von Wiederverwendung und Wiederverwertung verändert aktuell das Bauen. Ständig steigende Materialpreise werden für viele Akteure des Bauens unkalkulierbar. Immer mehr Unternehmen der Wohnungswirtschaft verzichten auf Neubauprojekte, weil diese wirtschaftlich kaum noch kalkulierbar sind oder die Preisentwicklung zu unsicher ist. Damit gewinnt die Planung von Ressourcen-kreisläufen in der Politik, in den Städten, in der Bauwirtschaft und in neu gedachten Umbauprozessen vermehrt an Bedeutung.

Einerseits ist die ressourcenschonende Ausrichtung des Bauens ein zentraler Bestandteil der Bauwende und auch in den Baukulturellen Richtlinien des Bundes verankert. Andererseits verschieben sich immer mehr bauwirtschaftliche Rahmenbedingungen hin zu Reuse und Recycling. Auch wenn bereits viele theoretische Modelle diskutiert worden sind, scheint die marktwirksame Umsetzung von Materialkreisläufen noch immer den Makel einer fehlenden Wirtschaftlichkeit oder aufwendiger Strukturen zu besitzen.

Kommunen sind zentrale Akteurinnen des Bauens. Sie entwickeln Städte und sind gleichzeitig Bauherrinnen. Ihnen fällt somit eine besonders wichtige Rolle als Gestalterinnen und Auftraggeberinnen für den Neubau wie auch für den Umbau zu. Sie haben die Möglichkeit, Leitlinien der Ressourcengewinnung zu setzen und stehen in ihrer Bauherrenschaft immer in einer gewissen Vorbildfunktion zum Umgang mit Beständen.

Auf dieser Grundlage bilden drei sehr praxisnahe Fragen die Basis für die Zukunftsarena:

  1. Wie kann zirkuläres Bauen als kommunale Partneraufgabe in der Praxis umgesetzt werden?
  2. Wie werden kommunale Kreisläufe zu Marktentwicklern für Ressourcenkreisläufen?
  3. Welche strukturellen und digitalen Instrumente bedarf es zur Umsetzung von kommunalen Kreisläufen und was leisten diese in der Praxis?

Vorgestellt werden Kreislaufprojekte aus Europa, Forschungsinitiativen zum Umbau von Bestandsgebäuden sowie aktuelle kommunale Initiativen für zirkuläres Bauen. Dabei steht der Austausch zu praxisnahen Aufgaben und Fragen zu Umsetzungsstrategien, zu Partnern und rechtlichen Rahmenbedingungen im Fokus. Zu Wort kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Bauwirtschaft, Handwerk, Forschung und verschiedenen Initiativen.

Ein zentraler Programmpunkt auf dem Zanders-Areal in Bergisch Gladbach ist die offene Diskussion mit dem Publikum. Dabei geht es um Fragen der Ausschreibung von Rückbauprojekten, die Zertifizierung wiederverwendeter Bauteile sowie die Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Partnern beim Aufbau von Materialkreisläufen.

Programm „Kreisläufe des Bauens in der Praxis“

9 Uhr – Begrüßung und Projektvorstellung Zanders-Areal

9.15 Uhr – Keynote „Praxis von Kreisläufen“

9.35 Uhr – Teil 1: Zirkuläres Bauen als kommunale Aufgabe

10.05 Uhr – Offner Dialog: Publikumsrunde

10.20 Uhr – Pause

10.35 Uhr – Teil 2: Zirkuläres Bauen als Partneraufgabe

11.10 Uhr – Offener Dialog: Publikumsrunde

11.20 Uhr – Teil 3: Instrumente zur Umsetzung von kommunalen Kreisläufen

11.45 Uhr – Abschlussdiskussion

12 Uhr – Ende der Zukunftsarena und Rückfahrt nach Köln
Optional:
Es wir die Möglichkeit einer Führung über das Zanders-Areal angeboten.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Website des NSP. Dort finden Sie auch das gesamte Programm.

Datenschutzhinweis zur Zukunftsarena auf dem Zanders-Areal 

Während der Veranstaltung der Zukunftarena am 16.9.2026 werden Foto- und Videoaufnahmen angefertigt. Die Aufnahmen dienen der Dokumentation der Veranstaltung sowie der Öffentlichkeitsarbeit von Baukultur Nordrhein-Westfalen e. V. (Baukultur NRW) Sie können insbesondere auf den Websites des Veranstalters, in Social-Media-Kanälen, Newslettern, Pressemitteilungen, Print- und Onlinepublikationen sowie sonstigen Informations- und Kommunikationsmedien veröffentlicht werden. Darüber hinaus können ausgewählte Aufnahmen an Medienvertreterinnen und Medienvertreter sowie weitere Dritte zum Zweck der Berichterstattung über die Veranstaltung weitergegeben werden.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Bild- und Videodaten ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse der Veranstalter liegt in der Dokumentation der Veranstaltung sowie in der Information der Öffentlichkeit über ihre Arbeit und Aktivitäten.

Veranstalter und Verantwortliche für die Datenverarbeitung ist:
Baukultur Nordrhein-Westfalen, Leithestraße 33, 45886 Gelsenkirchen
0209 402441 0 | | baukultur.nrw
https://baukultur.nrw/wir/datenschutz

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten und zu Ihren Rechten nach der Datenschutz-Grundverordnung erhalten Sie unter den Datenschutzhinweisen der Veranstalter oder beim Veranstaltungsteam.
Wenn Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten, sprechen Sie bitte vor Ort das Veranstaltungsteam oder die fotografierenden Personen an. Wir werden dies im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten berücksichtigen.
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung sowie auf Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.

Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie bitte uns an.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Kontakt für diesen Bereich

Peter Köddermann

Peter Köddermann

Geschäftsführung Programm

T 0209 402 441-0
Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen eine gute Erfahrung zu bieten.

Dazu gehören wesentliche Cookies, die für den Betrieb der Website erforderlich sind, sowie andere, die nur für anonyme statistische Zwecke, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte verwendet werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass aufgrund Ihrer Einstellungen möglicherweise nicht alle Funktionen der Website zur Verfügung stehen.

Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen eine gute Erfahrung zu bieten.

Dazu gehören wesentliche Cookies, die für den Betrieb der Website erforderlich sind, sowie andere, die nur für anonyme statistische Zwecke, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte verwendet werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass aufgrund Ihrer Einstellungen möglicherweise nicht alle Funktionen der Website zur Verfügung stehen.

Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert.