Sind bezahlbare Mieten in der Stadt in Kombination mit nachhaltigem Umbauen eine Utopie? Häufig kommt dabei der Hinweis auf die hohen Kosten. Aus dieser Perspektive bleiben ressourcenbewusste Konzepte für soziales Wohnen in weiter Ferne. Besonders angesichts des anstehenden „Bau-Turbo“ wird im Neubau die Geschwindigkeit vor der Qualität priorisiert. Hat das Umbauen angesichts dessen einen neuen Stellenwert in der ökosozialen Stadt?
Am Mittwoch, 1. Oktober 2025, diskutiert Baukultur NRW ab 19 Uhr im UmBauLabor in Gelsenkirchen mit Praktiker*innen in der Veranstaltung „MöglichmacherInnen“ über die Herausforderung, bezahlbares Wohnen in umgebauten Gebäuden zu schaffen.
Die kommunale öko-soziale Umbauwende
Kommunen und öffentlichen Trägern wird häufig eine Vorreiterrolle zugeschrieben – wenn sie Vorbilder schaffen, ziehen die anderen nach. Private Träger oder Stiftungen können Projekte jedoch gegebenenfalls schneller umsetzen und damit andere Lösungen für den gemeinwohlorientierten Wohnungsmarkt bieten.
Welche Vorbilder für kluges (Um-)Bauen gibt es bereits und was können wir daraus lernen? Was ist leistbar, was erscheint immer noch unmöglich und welche Entwicklungen braucht es dringend? Eingebunden in dieses Gespräch sind alle Teilnehmenden und Gäste. Über diesem Dialog steht die Frage: Welche Entwicklungen kann ich selbst ermöglichen und wo benötige ich neue Verfahren und Allianzen?
Gäste sind:
Sven Grüne, post welters + partner mbB Architekten und Stadtplaner
Jörn Luft, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung trias
Moderation: Lillith Kreiß, Baukultur NRW