Quartiersspaziergang im Ravensberger Viertel mit I-KON: Austausch über die Zukunft des Stadtteils. (c) I-KON
Phase 0 für das Ravensberger Viertel
in Bielefeld
Wie lassen sich vernachlässigte Stadtquartiere zukunftsgerecht weiterentwickeln? In Bielefeld werden Ideen für das Ravensberger Viertel gesammelt, entworfen und diskutiert. Baukultur NRW unterstützt die öffentliche Präsentation studentischer Arbeiten und die begleitende Veranstaltung am 28.10.2025.
Das Ravensberger Viertel in Bielefeld steht exemplarisch für viele Stadtquartiere im Wandel. Die Initiative Ideenkonferenz Bielefeld (I-KON) setzt sich für eine Phase 0 ein – einen offenen Prozess, in dem gemeinsam mit Verwaltung, Politik, Fachöffentlichkeit und Zivilgesellschaft ressortübergreifende Strategien entwickelt werden können. Ziel ist eine verantwortungsvolle, sozial gerechte und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.
In Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Baumeister BDB Bielefeld-Gütersloh lobte I-KON einen Studierendenwettbewerb zur städtebaulichen Entwicklung der Blockecke Werner-Bock-Straße/Am Stadtholz aus. Marie Anstötz erläutert ihren Entwurf. Foto: Florian ZanderEin wichtiger Baustein ist die Auseinandersetzung mit dem Stadtteil im Rahmen von Lehre und Forschung: Im Sommersemester 2025 beschäftigen sich Studierende der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) der Fachrichtungen „Städtebauliches Entwerfen“ und „Architektur“ mit einem Teilraum des Ravensberger Viertels. Die Entwürfe sollen nicht nur gestalterische Impulse geben, sondern auch Diskussionen über Potenziale und Herausforderungen anstoßen. Die Ergebnisse des studentischen Wettbewerbs der Fachrichtichtung „Architektur“ zum Ravensberger Viertel stehen inzwischen fest und sind auf der Website der TH OWL einsehbar.
Baukultur NRW unterstützt die begleitende Ausstellung und eine öffentliche Veranstaltung in der Wissenswerkstadt Bielefeld, die die studentischen Arbeiten präsentiert und in einen größeren, stadtentwicklungspolitischen Kontext stellt.
(c) I-KONDie Veranstaltung „Zukunft des Ravensberger Viertels“ findet statt am Dienstag, 28. Oktober 2025, von 19 bis 21 Uhr in der Wissenswerkstadt Bielefeld, Wilhelmstraße 3. Nach einführenden Beiträgen von Andreas Kämper und Luisa Linek (I-KON) sowie Peter Köddermann (Baukultur NRW) werden studentische Arbeiten der TH OWL durch Jasper Jochimsen und Oliver Hall mit den Studierenden präsentiert. Im Anschluss diskutieren Claudia Koch (Stadt Bielefeld), Walter Hauer (I-KON) und Peter Köddermann über die Frage, ob das Ravensberger Viertel zu einem Vorbild für integrierte Stadtentwicklung werden kann. Der Eintritt ist frei.
Begleitend zur Veranstaltung werden die studentischen Arbeiten vom 15. bis zum 30. Oktober 2025 im Foyer des Technischen Rathauses in Bielefeld, August-Bebel-Straße 92, während der regulären Öffnungszeiten öffentlich ausgestellt.
Der „BOB Campus“ in Wuppertal ist mit dem Deutschen Städtebaupreis 2025 ausgezeichnet worden. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie aus einer Industriebrache ein lebendiger Ort für Bildung, Arbeit, Wohnen und Nachbarschaft entstehen kann. Baukultur NRW hat die Entwicklung filmisch begleitet – vom ersten Austausch bis zur Eröffnung des Nachbarschaftsparks im Jahr 2023.
Die TH Köln präsentierte am 13. September die neue Freitreppe und neuen Sitzpodeste am Ebertplatz in Köln. Die Installationen bilden den Abschluss des Projekts „Ebertplatz0?“, das von Baukultur NRW unterstützt wird.
Unter dem Titel "Grund zum Planen in Zeiten multipler Krisen" fand von 10. bis 12.2.25 die dreitägige Konferenz „DOKORP 2025“ in Dortmund zum Austausch über aktuelle Herausforderungen in der Planung unserer Städte und Regionen statt.
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